Staatsanwälte, literarisch.

Ich habe nichts mit Staatsanwälten zu tun. Meist. Ich bin strikt gegen den Anzeigewahn im Bagatellbereich. Ich kann es nicht ausstehen, wenn einer in zivilen (nicht zu verwechseln mit „zivilisierten“) Auseinandersetzungen ständig von „zunehmender strafrechtlicher Komponente“ faselt und/oder schriftsatzelt.

Ich bin nicht konsequent.

Mir ist der Kragen geplatzt, das tut mir leid und ich hätte es nicht tun sollen. Ich wusste es besser. Aber ein ohnehin schon provokanter Kollege hat in einem völlig neben des Spur liegenden Schriftsatz, verstärkt mit völlig neben der Zivilisation liegenden Behauptungen und garniert mit juristischem Sondermüll zum gefühlt 100. Male seine unhaltbaren Vorwürfe damit „untermauert“ (wir reden von einem Diskriminierungsfall beim Arbeitsgericht, wie Sie sicher schon erraten haben), dass er allen anderen und auch mir als Prozessbevollmächtigtem eine Straftat unterstellt. In der Art:

Insbesondere der Herr Kollege der Beklagtenseite [das bin ich] ist Täter eines Prozessbetruges, wie sein lügnerisches Vorbringen im Schriftsatz vom xxx zeigt.

Ich lese diesen Schrott normalerweise nicht. Wirklich ...

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