Schweizerischer Ständerat für Beweislastumkehr bei paulianischer Anfechtung

Wie die NZZ am 6. Juni 2013 berichtete, will der Ständerat die paulianische Anfechtung von Schenkungen und anderen gläubigerschädigenden Vermögensverschiebungen an nahestehende Personen kurz vor deren Pfändung oder Konkurs (Insolvenz) erleichtern. Bei der paulianischen Anfechtung geht es darum, dass gewisse Rechtshandlungen („Vermögensverschiebungen“), die ein Schuldner vor seiner Insolvenz vorgenommen hat, wieder rückgängig gemacht werden können, sofern sie zu einer Schädigung der Gläubiger im Zwangsvollstreckungsverfahren geführt haben. Wer heute im Rahmen der Schenkungs- (Art. 286 SchKG), der Überschuldungs- (Art. 287 SchKG) oder Absichtsanfechtung (Art. 288 SchKG) klagt, muss je nach Klage neben der Fristeinhaltung (ein bzw. fünf Jahre, sog ...Zum vollständigen Artikel

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