USA: Verizon muss Millionen von Telefondaten den US-Sicherheitsbehörden täglich übermitteln

Es gibt in den USA ja keine Vorratsdatenspeicherung im EU - Sinne, sondern nur das anlassbezogene Quick Freeze. Nach einer Story des „Guardian“ in GB soll allerdings der große US-Anbieter Verizon kürzlich eine so genannte FISA-Order der US-Sicherheitsbehörden NSA/FBI erhalten haben. In dem als „Top-Secret-" eingestuften Dokument von vier Seiten vom April, die der Guardian auf seiner Webseite veröffentlicht hat, gibt ein Richter des FISA-Court dem Kommunikationsriesen auf, Millionen von Datensätzen über "Ursprung und zur Einstellung" Telefonnummern sowie die Ort, Zeit und Dauer der Anrufe von Tag zu Tag zu ("on a daily basis") liefern. Die Gültigkeit der Order endet im Juli. Sie könnten mit dem Boston-Marathon-Ereignissen in Verbindung stehen, aber sicher ist dies nicht.

Näheres aus der MMR und der ZD zum so genannten FISA-Verfahren finden Sie hier und hier ...

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