Risiken des Fahrens eines Motorrads mit ausgebautem dB-Eater

Motorräder mit Sportschalldämpfer werden von einigen Bikern auch im öffentlichen Straßenverkehr bewusst ohne dB-Eater gefahren. Dies ist jedoch kein Kavaliersdelikt, im Ernstfall drohen die sofortige Stilllegung des Fahrzeugs sowie ein Bußgeld und Punkte in Flensburg (vgl. die Folgen/Unterschiede bei fahrlässigem bzw. vorsätzlichem Fahren ohne dB-Eater insbesondere hier in unserem Blogeintrag).

Das Tunen von Motorrädern erfreut sich seit Jahren einer steigenden Beliebtheit. Eine wachsende Anzahl an Motorradfahrern verspürt den Wunsch, das Klangbild des Motorrads deutlich zu verbessern. Infolge wird teilweise ein enormer Aufwand betrieben, um Serienmotorräder in Custombikes zu verwandeln. Hierbei wird ein breites Spektrum an Maßnahmen ergriffen, das von Änderungen an der Optik bis hin zu Eingriffen an der Auspuffanlage reicht.

Sportschalldämpfer mit dB-Eater

Wenn die Auspuffanlage getunt wird, entscheiden sich viele Motorradbesitzer für die Montage sogenannter Sportschalldämpfer (z.B. Akrapovic). Diese warten mit einer entsprechend sportlichen Optik sowie einem satten Klang auf. Außerdem tragen gewisse Fabrikate dazu bei, die Leistung des Fahrzeugs zu steigern.

Allerdings bringen Sportschalldämpfer ein Problem mit sich. Sie sind äußerst laut und werden von Außenstehenden als Belästigung empfunden. Deshalb werden viele Sportschalldämpfer als Systemlösung angeboten, die einen so genannten dB-Eater beinhaltet. Der dB-Eater, der auch gerne als dB-Killer oder Dezibel-Killer bezeichnet wird, ist eine Art „Schalldämpfer im Schalldämpfer.“

Aufgrund des Staudrucks in der Auspuffanlage ist ein Sportschalldämpfer sehr laut. Ein dB-Eater reduziert den Druck und somit auch den Lärm. Dementsprechend ist die Möglichkeit gegeben, mit einem Sportschalldämpfer am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen.

Systeme dieser Art sind so konzipiert, dass sich die dB-Eater spielend leicht entfernen lassen ...

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