Zulässigkeit eines Insolvenzantrages nach Rücknahmefiktion des § 305 III, S.2 InsO

Ist es für einen Schuldner möglich, einen erneuten Insolvenzantrag oder Restschuldbefreiungsantrag zu stellen, obwohl die gesetzliche Rücknahmefiktion des § 305 Absatz 3, Satz 2 Insolvenzordnung (InsO) vorliegt?

Grundsätzlich entsteht keine dreijährige Sperrfrist für einen Schuldner auf Stellung eines neuen Insolvenzantrages oder Restschuldbefreiungsantrages nach dem Eingreifen der gesetzlichen Rücknahmefiktion des § 305 Abs. 3, S. 2 InsO, da dies der Rechtsordnung widerspricht.

Greift die gesetzliche Rücknahmefiktion des § 305 Abs. 3, S. 2 InsO, so kommt es zu keiner Sperrfrist. Der Schuldner ist nicht für die nächsten drei Jahre daran gehindert, einen Antrag auf Erteilung von Restschuldbefreiung, auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder zur Stundung von Verfahrenskosten zu stellen.

Bei der Vorschrift handelt es sich gerade nicht um eine Notfrist ...

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