Versorgungsstrukturgesetz: Strukturfonds

von Dipl.-Volksw. Katja Nies, Köln, www.praxisbewertung-praxisberatung.com Mit dem Versorgungsstrukturgesetz (VStG zum 1.1.12) soll eine wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung der Patienten auch in Zukunft sicher gestellt werden; d.h. es sollen zukunftssichere Versorgungsstrukturen geschaffen werden. Aus dem umfangreichen Maßnahmenbündel sind im Moment insbesondere die neue Bedarfsplanung, die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) sowie die Förderung der Praxisnetze in aller Munde bzw. in den Fachpublikationen. Im Gesetz sind jedoch noch weitere Anreize vorgesehen, um den ärztlichen Nachwuchs in ländlichen und/oder strukturschwachen Regionen zu einer Niederlassung zu motivieren: Ärzte in strukturschwachen Gebieten sind von allen Maßnahmen der Honorarbegrenzung ausgenommen (z.B. Honorarabstaffelung von Mehrleistungen). Sie können Honorarzuschläge erhalten (müssen von den regionalen Vertragspartnern vereinbart werden). Telemedizinische Leistungen werden gefördert. Kooperative ärztliche Versorgungsformen sollen gefördert werden. Die jeweilige KV kann einen Strukturfonds einrichten, für den sie 0,1 % der MGV zur Verfügung stellen kann. Wird ein solcher Fonds von einer Landes-KV eingerichtet, müssen die Kassen einen Zuschuss in gleicher Höhe leisten ...Zum vollständigen Artikel


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