Neuerscheinung: Politische Ökonomie und Sicherheit

Zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. Fritz Sacks 80. Geburtstag fand im Oktober 2011 ein Symposium zur Politischen Ökonomie und Sicherheit statt.

Dieser Tage ist ein Sammelband erschienen, der die Symposiumsbeiträge und einige weitere Artikel zum Tagungsthema Politische Ökonomie und Sicherheit enthält. Als AutorInnen haben mitgewirkt: Heribert Adam, Hartmut Aden, Günter Albrecht, Peter-Alexis Albrecht, Daniela Klimke, Jürgen Kühling, Sylvia Kühne, Karl-Ludwig Kunz, Helmut Kury, Aldo Legnaro, Michael Lindenberg, Wolf-Dieter Narr, Fritz Sack, Christina Schlepper, Trutz von Trotha, Loïc Wacquant, Jan Wehrheim.

Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe sind auf der Seite des Juventa Verlages einzusehen.

Aus der Verlagsanzeige

It´s the economy, stupid – so lässt sich der gesellschaftliche Strukturwandel der letzten Dekaden eindrücklich bezeichnen. Das Prinzip der Vermarktlichung aller gesellschaftlichen Teilsysteme durchzieht auch die Kriminal- und Sicherheitspolitik. Von der Kriminologie bislang wenig beachtet, wirft dieser Band einen interdisziplinären Blick auf die nach dem Prinzip der Ökonomie vorgenommenen Umgestaltungen des pönalen Feldes. Die Obsession mit der Sicherheit – vordergründig vor kriminellen Risiken, durch die sich eine Vielzahl gegenwärtiger Unsicherheiten artikuliert – macht die Politik der Inneren Sicherheit zu einem Schlüsselfeld des Regierens. Die Kriminalpolitik steht paradigmatisch für den Wandel der Politischen Ökonomie, in der sich die Konzepte von rationaler Wahl, Eigenverantwortung, Deregulierung, Wettbewerb und Privatisierung exemplarisch durchsetzen lassen ...

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