Die Strafakte Gustl Mollath

Seit sieben Jahren sitzt Gustl Mollath aus Nürnberg in der Psychiatrie. Wurde er weggesperrt, um reiche Steuersünder zu schützen? Erst am Dienstag lehnte das Landgericht Regensburg die vorläufige Unterbrechung der Unterbringung ab. Sein Strafverteidiger Dr. Gerhard Strate aus Hamburg sieht in der jüngsten Erklärung eine „angekündigte Arbeitsverweigerung der Kammermitglieder“ und legte umgehend Beschwerde ein. Nun soll das Oberlandesgericht Nürnberg über Mollaths Entlassung entscheiden. Vor dem Untersuchungsausschuss des Bayrischen Landtags wurde der Richter des damaligen Ausgangsverfahrens Otto Brixner, inzwischen pensioniert, auf die insgesamt 106 Seiten starke Verteidigungsschrift in der Sache Mollath angesprochen. Er antwortete:
Ich lese doch keine 110 Seiten.
Danach präzisierte er: "Dieses Konvolut ist mir nicht bekannt". Prof. Dr ...Zum vollständigen Artikel


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