Abmahnungen gegen Anti-Abmahnforum nehmen kein Ende

Erst kürzlich hatte eine Hamburger Kanzlei den Betreiber des Anti-Abmahnforums Abmahnwahn-Dreipage (AW3P) abgemahnt. Die Kanzlei, die sicherlich nicht ausschließlich aber doch zahlreich Abmahnungen versendet, wollte nicht als Abmahnkanzlei bezeichnet werden. Darüber hinaus monierten die Hamburger Anwälte einen Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz. Die im Forum auffindbaren Informationen zum Thema Abmahnung stellen nach Ansicht der Hamburger Juristen eine unerlaubte Rechtsberatung dar. Da der Forenbetreiber die geforderte Unterlassungserklärung nicht abgeben wollte, erwirkten die Hamburger Anwälte eine einstweilige Verfügung durch das Landgericht Berlin gegen den Forenbetreiber. Der Forenbetreiber legte Widerspruch ein und berichtete über die Geschehnisse unter Nennung des vollen Namens der Kanzlei.

Hierin sah die Anwaltskanzlei, die nicht Abmahnkanzlei genannt werden wollte, nunmehr einen erneuten Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht und mahnt erneut ab. Die Berichterstattung zur einstweiligen Verfügung unter Nennung des vollen Namens stellt nach Auffassung der Hamburger ein Herabsetzen im Sinne des § 4 Nr ...

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