Beschädigung der Bepflanzung eines Grundstücks – Berechnung der entstandenen Wertminderung.

Auch wenn ein Gehölz oder ein Baum nicht zerstört, sondern nur beschädigt wird, kann die dadurch entstandene Wertminderung des Grundstücks im Grundsatz nach der "Methode Koch" berechnet werden. Die Vorschriften der Immobilienwertermittlungsverordnung vom 19. Mai 2010 stehen dem nicht entgegen.

Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 25.01.2013 – V ZR 222/12 – entschieden.

In dem dieser Entscheidung zugrunde liegenden Fall, befand sich auf dem Grundstück des Geschädigten, entlang zu der Grenze zum Nachbargrundstück, auf einer Länge von 15 m eine über 7 m hohe Thujenabpflanzung, an der der Nachbar des Geschädigten, ohne dessen Einwilligung, nicht fachgerecht ausgeführte Stämmlings- und Astkappungen vorgenommen hatte, wodurch die Thujen dauerhaft verstümmelt und in ihrer Vitalität beeinträchtigt und der optische Eindruck des Grundstücks ist nicht unerheblich beeinträchtigt worden war ...

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