Posteingang in der Anwaltskanzlei „Postinhalte“

Ich hatte in Teil 1 dieser kleinen Ausführung die Arten der Posteingänge bereits grafisch dargestellt und in Teil 2 die Postarten nach ihrer Zugangsart.

In diesem Teil möchte ich auf die Inhalte des Posteingangs eingehen, die da beispielsweise sein können

Werbung Normale Post Kontoauszüge Rechnungen Neue Mandate Termine Fristen

Lassen Sie mich nachfolgend kurz auf die einzelnen Arten eingehen:

Werbung

Es sollte innerhalb der Prozessbeschreibung dargelegt werden, was mit Werbung zu geschehen hat. Sicherlich ist sie für den juristischen Sachbearbeiter überwiegend Füllmaterial für den Papierkorb, für den mit dem Einkauf beschäftigten Mitarbeiter kann sie ein „Quell“ von Informationen sein.

Normale Post

Hierunter verstehe ich erst einmal alles das, was nicht explizit anderweitig bezeichnet ist.

Hierunter fallen auch

Originale Zustellung von Anwalt zu Anwalt Gerichtspost mit EB oder ZU

Auch diese Postarten bedürfen eindeutiger Weisung z. B.

Was darf mit dem Eingangsstempel nicht gestempelt werden (z. B. Originale). Es wäre ausgesprochen peinlich, wenn das in einem Arbeitsgerichtsprozess ausgeurteilte Zeugnis dann endlich vom Gegner zugeschickt und in Ihrer Kanzlei mit dem Eingangsstempel versehen würde. Gleiches gilt für Urkunden. Was ist mit den EB’s? Eine Zustellung gilt erst als bewirkt, wenn diese mit dem Empfangswillen durch den Anwalt zur Kenntnis genommen wird. Dieser Zeitpunkt kann vom Eingangstag des Posteinganges in der Kanzlei erheblich abweichen. Hier wird oft der Fehler gemacht, dass das EB das Eingangsdatum des Posteinganges in der Kanzlei enthält und dadurch teilweise einige Tage z.B. zur Erstellung einer Rechtsmittelschrift verschenkt werden ...Zum vollständigen Artikel


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