Zeig mir’s!

Eines der mächtigsten Werkzeuge des Mediators ist es, nicht nur mit den Medianden zu sprechen, sondern die Komplexität der zu behandelnden Konflikt-Themen zu visualisieren. Ein Flipchart oder Whiteboard ist eine unverzichtbare Ausstattung eines Mediationszimmers.

Das menschliche Gehirn ist bekanntermaßen nur in der Lage 7 +/- 2 Informationseinheiten im Arbeitsgedächtnis zu behalten. Durch das Speichern von Informationen auf dem Whiteboard oder Flipchart kann eine größere Zahl von Fakten festgehalten werden.

Wegen der begrenzten Speicherkapazität des Arbeitsgedächtnisses haben wir uns auch angewöhnt, alle Argumente in einer Diskussion so lange zu wiederholen, bis wir meinen, sie sind beim Gegenüber wirklich gespeichert. Das macht manche Diskussion so extrem unfruchtbar. Auch das wird durch das Visualisieren der Argumente und Informationen verhindert. Man sieht, dass das Argument/die Information auf dem Flipchart festgehalten wurde und man muss es/sie nicht noch sechs bis acht mal reproduzieren.

Der dritte Vorteil des Visualisierens ist die Strukturierung von Komplexität. Durch das Festhalten auf dem Whiteboard oder Flipchart kann man die gerade diskutierten Probleme/Streitpunkte Gliedern und in einzelne Teile zerlegen. Gerade in der Mediation geht es oft um Themen, die komplex und miteinander verwoben sind ...

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