LG Düsseldorf: Schadensersatz bei Nennung eines Mitarbeiter-Namens im Impressum

Ein Autor, dessen Namen ungewollt im Impressum einer Fachzeitschrift erscheint, hat einen Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz (LG Düsseldorf, Urt. v. 10.04.2013 - Az.: 2a O 235/12).

Der Kläger war Autor und schrieb in der Vergangenheit mehrere Aufsätze für die verklagte Fachzeitschrift. Diese hatte - ungefragt - den Namen des Klägers in ihr Impressum übernommen. In der Rubrik "Mitarbeiter" erschien der Kläger.

Hiergegen wandte sich der Kläger und begehrte zugleich für einen Zeitraum von 6 Jahren einen Schadensersatz iHv. 12.000,- EUR.

Das Gericht bejahte den Unterlassungsanspruch, sprach dem Kläger jedoch nur 660,- EUR als Ersatz zu.

Die Fachzeitschrift habe das klägerische Persönlichkeitsrecht verletzt, als sie ungefragt den Namen übernommen habe ...

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