Unscheinbare Notiz

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute unter dem Einleitungssatz "Die deutsche Justiz vergisst nicht - nichts und niemanden" über das Schicksal von Abdelghani Mzoudi, den man einst zum Harburger Kreis um die 9/11-Todespiloten Mohammed Atta, Jarrah und Al-Schehhi zählte. Bereits im Juni 2005 hatte das Hanseatische Oberlandesgericht ihn vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung freigesprochen. Nun ist er endgültig rehabilitiert und erhält eine Haftentschädigung für 428 Tage U-Haft von 4.708 Euro nach Marokko überwiesen, wo er seit seinem Freispruch lebt. Verantwortlich dafür ist eine unscheinbare Notiz im Amtsblatt der Europäischen Union, die eigentlich wohl jeder überlesen hätte. Unter der nichtssagenden bürokratischen Überschrift „190. Änderung der Verordnung Nr ...Zum vollständigen Artikel

  • Unschuldig - Angeblicher Terrorhelfer erhält 4708 Euro

    abendblatt.de - 7 Leser - Hamburg. Die deutsche Justiz vergisst nicht - nichts und niemanden. Auch ihn nicht: Abdelghani Mzoudi, heute 41 Jahre alt, zählte zum Harburger Kreis um die 9/11-Todespiloten Mohammed Atta, Ziad Jarrah und Marwan Al-Schehhi. Im Juni 2005 hatte das Hanseatische Oberlandesgericht Mzoudi vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord und der Mitgliedschaft in e...

  • 5000 Euro Entschädigung für Mzoudi

    welt.de - 6 Leser - Im Juni 2005 war der Marokkaner freigesprochen worden. Er soll zur Gruppe um Todespilot Atta gehört haben

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