Drohnen – Videoüberwachung 2.0

Starken Gegenwind spürt Verteidigungsminister de Maizière aufgrund der Beteiligung an den Drohenprojekten „Euro Hawk“ und „Global Hawk“. Die unbemannten Fluggeräte mit den Ausmaßen eines Boeing-Passagierjets sollten Luftbilder von Krisenregionen liefern. Die Kosten für diese Projekte sind immens. Die Erfolgsaussichten der Projekte gehen allerdings gegen Null.

Was sind Drohnen?

Drohnen sind unbemannte Luftfahrzeugen. In militärischen Bereichen werden Einsätze als Kampfflugzeugen oder zur Aufklärung und Überwachung erprobt. Letztere Funktion ist im zivilen Umfeld auf großes Interesse gestoßen. Drohnen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, weil es sie bereits handtellergroß gibt und ihr Einsatz deutlich kostengünstiger und flexibler ist als Videokameras.

Zivileinsatz von Drohnen

Während Videokameras fest an einem Ort installiert werden, kann eine Drohne großflächig überwachen. Die Luftüberwachung per Drohne will die Deutsche Bahn zukünftig gegen Graffiti-Sprayer einsetzen. Die Drohnen sollen Videoaufzeichnungen inklusive GPS-Daten herstellen, um die Fahndung nach den Sprayern voranzutreiben. Die Drohne fliegt dabei in einer Höhe von 150 Metern über abgestellten Zügen und macht dabei mit Wärmebildkameras Aufnahmen.

Beim Confed-Cup, der Generalprobe für die Fußball-WM, in Brasilien ist der Einsatz von Drohen über den Stadien bei Eröffnungs- und Schlussfeier geplant. Die Flugobjekte sollen mit Kamera und Radar ausgestattet werden und Bilder mit hoher Qualität von Personen und Fahrzeugen im und um die Stadien erstellen. Die deutsche Polizei setzte ebenfalls Drohnen bei Fußballspielen und Protesten ein.

Die Drohne als Spielzeug

Mittlerweile kommen Drohnen auch im Privatbereich zum Einsatz. Die billigsten Modelle gibt es für ein paar Hundert Euro im Elektrofachhandel. Sie lassen sich mit dem Smartphone steuern ...

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