Auch Ihre App benötigt eine Datenschutzerklärung! Aufsichtsbehörde droht Bußgelder an

Eine Prüfung von Apps durch die bayerische Aufsichtsbehörde im Datenschutz ergab im Rahmen einer internationalen Prüfungsaktion erhebliche Mängel bei der Information über den Umgang mit Daten (Datenschutzerklärung für die App). Die Behörde kritisierte, dass kaum ein Anbieter die nötige Datenschutzerklärung für die App vorhalte. (Noch) nicht überprüft wurde die Richtigkeit der Angaben in der Erklärung.

Nur 25 % der geprüften Apps hatten eine App-spezifische Datenschutzerklärung. Das BayLDA beteiligte sich an einer internationalen Prüfungsaktion und überprüfte 30 zufällig ausgewählte Apps bayerischer Unternehmen. Im Fokus stand die Verfügbarkeit und Auffindbarkeit der Datenschutzerklärung, deren Verständlichkeit und die Erreichbarkeit der verantwortlichen Stelle, um in datenschutzrechtlichen Belangen mit dieser in Kontakt treten zu können. Das Telemediengesetz (§ 13 Abs. 1 TMG) sieht jedoch vor, dass Dienstanbieter den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten informieren müssen. Bei Homepages ist dies inzwischen größtenteils Standard. Dass dies bei Apps um so mehr nötiger ist, da dort oft deutlich mehr Informationen übertragen werden, scheint im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen zu sein.

Achtung! In der Pressemitteilung teilt die bayerische Aufsichtsbehörde mit, dass es nach deren Ansicht wohl nicht ausreichend sei, dass die Datenschutzerklärung erst nach dem Herunterladen und dem Start der App erfolge, da dann bereits Kontaktdaten u.ä ...

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