Abenteuer Werbewildnis: Social Media Newsroom

Für sehr viele Verbraucher ist der Blick ins Internet mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden, um sich vor dem Kauf eines Produktes zu informieren. Was ist das für ein Unternehmen? Gibt es zu dem Produkt besonderes Zubehör, hat das Produkt eine bestimmte Geschichte? Um dieses Informationsbedürfnis zu befriedigen und mit ihren Kunden in Kontakt zu kommen, setzen Unternehmen zum Beispiel auf Social Media Newsrooms. So weit, so gut – doch was sagt das Gesetz zum Social Media Newsroom?

Social Media Newsrooms sind dialogorientiert: Die User sollen sich dort nicht nur informieren, sondern die Inhalte auch herunterladen und weiterverbreiten. Denn wenn es einem Unternehmen gelungen ist, Traffic auf die eigene Website zu bekommen, besteht auch ein erhebliches Interesse daran, diesem Traffic Breitenwirkung zu geben.

Stichwort Urheberrecht

Wer also in seinem Social Media Newsroom Downloads von Texten, Fotos, Songs und Videos anbietet, muss sicherstellen, über die erforderlichen Rechte zu verfügen. Anderenfalls droht ein Verstoß gegen das Urheberrecht und somit u.a. Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche. Die Rechteeinholung darf sich aber nicht auf die Verbreitung der Inhalte im Internet und das Recht, diese Inhalte zum Download anzubieten, beschränken. Sollen die User des Social Media Newsroom die downgeloadeten Inhalte multiplizieren können und dadurch nicht selbst zu Urheberrechtsverletzern werden, muss der Betreiber des Social Media Newsrooms auch in der Lage sein, die entsprechenden Nutzungsrechte an die User weiterzugeben (Stichwort: Unterlizenz).

Im Zentrum des Social Media Newsrooms stehen Informationen über das Unternehmen und seine Produkte und Dienstleistungen. Häufig wird es sich auch hierbei um Werbung (vgl. Teil 1 der Serie) handeln ...

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