Wegen fehlender Informationen verzögert sich die Abfahrt

Das war wieder ganz großes Kino gestern, danke liebe Bahn. Termin am Amtsgericht Schweinfurt, Verkehrsunfallsache, drei Zeugen geladen, terminiert auf 09.50. Da ich ungern mit wehender Robe auf den letzten Drücker in den Saal stürze, hatte ich mir etwas Puffer eingeplant und wollte um 09.20 schon vor Ort sein, was locker zu schaffen gewesen wäre. Wäre. Als ich gegen zwanzig nach acht am Bahnhof eintraf, war dort schon großes Chaos. ICE-Züge mit zum Teil 120 Minuten Verspätung und mehr waren angezeigt, die Warteschlange am Service-Point staute sich schon bis zum Haupteingang. Ich nahm es gelassen, mein Zug war nämlich als pünktlich angezeigt. Normalerweise braucht der RE für die Strecke knapp zwanzig Minuten.

Um es vorweg zu nehmen: Ich saß knapp eineinhalb Stunden im Zug, musste dazu auch einmal umsteigen und bin dann schließlich entnervt wieder ausgestiegen, den Bahnhof Würzburg habe ich dabei nie verlassen. Zur Abfahrtszeit sagte der Schaffner kurz durch, dass sich die Abfahrt “wegen hoher Zugfolge” um zehn Minuten verzögere. War ja nicht so schlimm. Eine Viertelstunde später hieß es dann, dass es gleich losinge, wir müßten wegen einer Stellwerkstörung (Achtung! Signalwort!) allerdings noch fünf Minuten warten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK