Netzneutralität mit zweierlei Maß – fremde oder eigene Dienste!

Netzneutralität Ade…!? Die Telekom hat angekündigt in neuen Verträgen ab dem 02.05.2013 die Geschwindigkeit der Internetverbindung nach der Erreichung eines bestimmten Datenvolumens zu drosseln. Sofort ist diese Ankündigung auf harsche Kritik gestoßen: Im Netz wird die Telekom als „Drosselkom“ verspottet, ihr wird unterstellt, sie etabliere ein „Zwei-Klassen-Netz“, ein Internet für Reiche, eine willkürliche Bevorzugung von Diensten sowie eine doppelte Kasse vom Endkunden und zahlungswilligen Dienstanbietern. Besonders kritisch am geplanten Angebot der Telekom ist, dass sie ihre eigenen Dienste, von der Drosselung ausnimmt. So soll das T-Entertain-Angebot bei der Volumenerreichung ausgenommen sein und nicht in die Berechnung einfließen. Somit werden Dritt-Anbieter diskriminiert. Zwar ist es das legitime Interesse der Telekom möglichst viel Profit aus ihren DSL-Verträgen zu ziehen und eigenen Dienste zu protegieren, gleichwohl läuft es der Grundidee eines freien Internets zuwider.

Nachdem schon Verbraucherverbände, verschiedene Gremien und auch die re:publica 2013 vehement eine Normierung der Netzneutralität forderten, hat diese Debatte nunmehr auch den Bundestag wachgerüttelt, in welchem am 17.05.2013 ein heftiger Schlagabtausch zwischen den Internetexperten der Parteien zur Netzneutralität stattfand. (vgl. http://www.heise ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK