Warum eigentlich Jura?

Tja, warum eigentlich? Nun, die wichtigste Erkenntnis, die man als reflektierter Jurist treffen muss, ist die folgende: Man hat sich zu keinem Zeitpunkt FÜR Jura, sondern zum entscheidenden Zeitpunkt GEGEN etwas Sinnvolles entschieden. Man hätte sein Leben lang die Leben Anderer retten können (hätte man Medizin studiert). Man hätte die Zukunft gestalten können, hätte man sich der Arbeit mit denjenigen verschrieben, die ihre Zukunft noch vor sich haben (hätte man Lehramt studiert). Man hätte aber auch sein Leben lang Flatulenzen mit aller Gewalt in vermeintlich unmissverständliche Aussagen umdeuten können (hätte man Psychologie studiert). Man hätte gänzlich auf eine Ausbildung verzichten können, und dennoch Geld im Überfluss gehabt, welches einem Andere in alle erdenklichen Körperöffnungen schieben (wäre man Immobilienmakler in München geworden) ...

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