“Vergoldetes” Fläschchen: Schadensersatzanspruch gegen HARIBO

Fruchtgummi ist eigentlich softweich. Auch das von HARIBO.

Bei den Goldbärchen wie bei den übrigen Produkten des Portfolios der Herstellers.

Keine Regel ohne Ausnahme.

Das musste auch ein 44jähriger Fruchtgummi-Konsument erleben. Der beim Kauen auf einem der in Form einer Colaflasche hergstellten Fruchtgummis auf Partiel von Putzmaterialien biss. Die Folgen führten ihn als Kläger nun bis zum 21. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm. Der verurteilte den Süßwarenhersteller HARIBO aus Bonn heute dazu, dem Kläger deswegen Schadensersatz zu zahlen.

Durch den Biss auf einen der Fremdkörper hatte der Kläger an zwei seiner Zähne Schäden erlitten, so dass sie überkront werden mussten. Die Feststellungen des Oberlandesgerichts beruhen auf dem Ergebnis der Beweisaufnahme, insbesondere dem Gutachten eines im heutigen Termin als Sachverständigen angehörten Dipl.-Biologen und Dipl.-Chemikers aus Steinfurt.

Der Sachverständige hat

bestätigt, dass der Kläger ein Produkt der Beklagten gekaut haben könne. Diese Überzeugung hat der Senat zudem aus früheren Zeugenvernehmungen gewonnen ...Zum vollständigen Artikel


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