“Aus Sorge und im Bewusstsein seiner Verantwortung für die Gesundheit des Oberbürgermeisters…”

………….stellt ein Stadtrat Antrag auf amtsärztliche Untersuchung desselben auf etwaige Dienstunfähigkeit. Wegen Burnouts, so sieht es auf den ersten Blick aus. Und aus einer – so klingt es – Fürsorgepflicht heraus.

Bestätigt der Amtsarzt dann die Dienstunfähigkeit, kommt Artikel 23 des Bayerischen Wahlbeamtengesetzbuches ins Spiel. Und die Möglichkeit, den Oberbürgermeister als OB zu entlassen. Vielleicht klingt es aber auch wohlwollender und fürsorglicher, als es – bei näherem Hinsehen – sein könnte. Betonung : könnte.

Wir wollen nichts hineindeuteln. Das tut bereits dieser Bericht der SZ zum Fall des OB Lackner, wenn sie schreibt, bereits vor seiner Wiederwahl und der anschließenden Erkrankung solle der CSU-Politiker in seinem Amt schwere Fehler begangen haben. Und Näheres dazu berichtet.

Man könnte demnächst noch öfter und andernorts an Arbeitsplätzen auf ähnliche Gedanken kommen. Arbeitsrecht “invers”, sozusagen. Im Beamtenrecht. Und nicht nur dort. Aus reiner Fürsorge. Und gegen den Willen (Einsicht, Pflichtbewusstsein, übermässiges Leistenwollenstattleistenkönnen?) des Betroffenen. Und aus lauter Wohlwollen für den, der überfordert, überlastet ist, sich selbst überfordert. Sie hören einen Subton…. ...

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