Memento mori………anche tu……

“Bedenke, dass Du sterblich bist, — auch Du”.

Man kann so gut zu leben versuchen, wie nach den Erkenntnissen der Zeit jeweils möglich, finanzierbar. Denn nicht jeder kann sich als Normalbürger denselben Eingriff und kosmetische Folgen seiner Beseitigung in der gleichen Weise leisten, wie zB Prominente einer prophylaktischen Mastektomie.

Man kann auszumerzen versuchen, was Angst macht, an einem medizinisch statistisch berechnetem und prognostiziertem Risiko zu erkranken oder zu sterben, weil es genetisch eine Disposition dazu gebe.

Lassen wir beiseite, dass es einem zu denken geben könnte, dass und warum in Medizinschadensprozessen Sachverständigen %-uale Zahlen nennt zum Grad der Wahrscheinlichkeit “rechtlich problematisch” sind.

Kann auszumerzen versuchen, was er sich (mehr oder weniger leicht und mehr oder weniger besser als Otto Normalverbraucher) leisten kann und will. Zur Beruhigung seiner eigenen Angst. Oder – wie im ausgiebig medial ausgebreitetem Fall einer als “absolut heldenhaft” von ihrem Lebenspartner, “als Heldin” von der Öffentlichkeit gefeierten Actrice behauptet – zur Beruhigung der eigenen Kinder. Die – so die Schauspielerin – nicht erleben solle, was sie bei der eigenen Mutter miterlebt habe. Das sei ihr ausschlaggebender Grund gewesen.

Wenn das Ziel und Motiv ihres Handelns (allein?) entscheidend war (ohne jeden anderen vielleicht auch möglichem Hintergrund?), lohnt das ein paar Gedanken mehr. Wir nehmen einfach an, es ging nur um die Kinder. Deren Angst. Und ihre eigene, beides nachvollziehbare und verständliche Ängste und Anliegen. Die auf den ersten Blick selbstverständlich völlig berechtigte Motive sind, per se nicht zu kritisieren.

Aber : Man kann darüber diskutieren. Über Sinn und Zweck genetischer Tests ...

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