Dit is‘ nich‘ so einfach, wa?

Wahrlich nicht.

Nach brutalen Verbrechen hat sich der Betriebsrat der Berliner S-Bahn letztes Jahr anhören müssen, er sei ein Sicherheitsrisiko. Weil er partout keine Videoüberwachung auf den Bahnhöfen wollte – es können ja nebenher Arbeitnehmer überwacht werden. Volkes Seele kochte, von Berliner Kurier über Bild bis BZ.

Nebenbei: Viele S-Bahn-Nutzer wären ja froh, wenn sie auf den Bahnsteigen mal Arbeitnehmer der S-Bahn sehen könnten. Die angeblich überwacht werden. Aber da sind nie welche. Wäre auch ein Sicherheitsrisiko: Zuweilen bestünden, sagte mir ein Fahrgast im Vertrauen, unter den winterlichen Fahrgästen, deren Bahn nicht erschienen ist, weil der falsche Schnee auf den Gleisen lag, Tendenzen, Akte der Lynchjustiz zu begehen.

Der Betriebsrat blieb aber stur. Sehen könne man ja vielleicht die S-Bahn-Fahrer. Was bei deren Arbeit (sie sitzen im Führerhäuschen) an Bahnhöfen so „überwacht“ werden kann, ist mir bis heute nicht klar, aber ich war ja noch nie Betriebsrat. Weil trotz monatelanger Verhandlungen nichts herauskam, entschied jetzt die Einigungsstelle ...

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  • S-Bahn rüstet 84 Bahnhöfe mit Videoüberwachung aus

    morgenpost.de - 12 Leser - Anders als bei der BVG werden bei der Berliner S-Bahn bisher nur wenige Bahnhöfe videoüberwacht. Das soll sich jetzt ändern. Bis Ende 2015 sollen mehr als die Hälfte der Stationen Kameras bekommen.

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