Wer ein Bankkonto braucht, bekommt auch eins

….sagt die EU. (Für die Füllung mit vielen kleinen Münzen darauf müssen Sie dann natürlich selbst sorgen.) Dass jeder ein Bankkonto haben und bekommen soll, der eines will, sagt die EU-Kommission nicht erst dieser Tage. Aber irgendwie brauchen Banken wohl die Peitsche der Rechtspflicht hören die Banken nicht immer auf die EU. Wenn sie wollen sollen. Statt sollen müssen. Oder wollen müssen. Und so hat sich noch nicht so recht entscheidend viel bewegt, in diesem Punkt.

Wie wir unlängst lesen und hören konnten, hat die EU es nicht so gern, wenn man sich in den EU-Ländern nicht danach richtet, was die EU für richtig(er) hält (Verfassungsgerichte der Mitgliedsländer inklusive).

Und daher sollen neue EU-Rechtsvorschriften allen EU-Bürgerinnen und —Bürgern einen Rechtsanspruch auf ein Basis-Bankkonto in einem beliebigen EU-Land verschaffen und den Wechsel zu anderen Anbietern erleichtern.

Mit der zunehmenden Ersetzung von Barzahlungen durch elektronische Buchungen ist ein Bankkonto unverzichtbar. Dennoch verfügen aktuell rund 25 Millionen Europäerinnen und Europäer unfreiwillig nicht über ein Bankkonto. Ungefähr 2,5 Millionen Menschen wurde von Banken die Eröffnung eines Kontos aus unterschiedlichen Gründen verweigert, zT weil sie zu arm seien.

Der Empfang von Lohn- oder Sozialleistungszahlungen, selbst des Kindergeldes, die Vornahme von Überweisungen oder die Zahlung per Debit- oder Kreditkarte ist damit unmöglich.

Versuche der EU-Die Kommission Banken zur freiwilligen Lockerung der Anforderungen aufzurufen haben in den vergangenen beiden Jahren jedoch keine spürbare Wirkung gezeigt. Aus diesem Grund legt die EU-Kommission jetzt den 2. Gang mit verbindlichen Maßnahmen ein. Diese sollen die Möglichkeit der Kontoeröffnung für jeden sicherstellen, der ein Konto benötige ...

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