Beliebte Ausreden für einen positiven Drogenbefund – Teil 2: Cannabisbefund durch Passivkonsum

Wie schon in Teil 1 meines Beitrages zu beliebten Ausreden für einen positiven Drogenbefund (s. hier) war es erneut das VG Bremen, das sich mit einer einfallsreichen Einlassung eines Fahrzeugführers zu beschäftigen hatte. Dieser führte nämlich den positiven THC-Befund in seinem Blut (1,5 ng/mL) auf einen möglichen Passivkonsum im Rahmen seiner Arbeit in einem Schischahaus zurück (Beschluss vom 26.02.2013, 5 V 2126/12 = BeckRS 2013, 47670). Überzeugen konnte er das VG Bremen damit nicht, denn das Gericht bestätigte den Entzug der Fahrerlaubnis durch die Verwaltungsbehörde, wobei es u.a. Folgendes ausführte:

„Zwar ist zutreffend, dass auch der bloße passive Konsum von Cannabis zu forensisch relevanten Blutkonzentrationen führen kann, dies sogar bis zu einem THC-Wert von jedenfalls 2,0 ng/ml ...

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