Ein Mehrfamilienhaus zwischen Ein- und Zweifamilienhäusern

Die Baugenehmigung für ein Mehrfamilienhaus in einer durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägten Umgebung verletzt keine Nachbarrechte, wenn die erforderlichen Abstandsflächen gewahrt werden und keine erdrückende Wirkung auf die Nachbargrundstücke erfolgt, zumal die Firsthöhe die Nachbarbebauung nur unwesentlich übersteigt.

So das Verwaltungsgericht Mainz in dem hier vorliegenden Fall eines Eilantrages der Eigentümer eines mit einem Einfamilienhaus bebauten Grundstücks in Mainz-Finthen (Antragsteller) gegen die von der Stadt Mainz erteilte Baugenehmigung zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses. Das Mehrfamilienhaus füge sich aufgrund seiner Massivität und Kubatur nicht in die durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägte Umgebung ein, machten die Antragsteller im Wesentlichen geltend. Außerdem bringe die zugelassene Zufahrt auf eine stark befahrene Straße Gefahren für die Verkehrssicherheit mit sich.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts Mainz müsse der Antrag ohne Erfolg bleiben, weil die erteilte Baugenehmigung keine Nachbarrechte der Antragsteller verletze. Das beanstandete Bauvorhaben verletze nicht das Gebot der Rücksichtnahme ...

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