Der Beruf des Profifußballers ist kein Kriterium für die Kostenentscheidung

Ein Fußballprofi und die Mutter seines Kindes (eine Bürokauffrau) stritten sich um den Umgang. Nach Einholung eines Sachverständigengutachtens kamen die Eltern in der Beschwerdeinstanz zu einer außergerichtlichen Einigung und erklärten das Verfahren für erledigt.

Der Kindesvater beantragt, die Kosten des Verfahrens gegeneinander aufzuheben, während die Kindesmutter beantragt, im Hinblick auf die extrem unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnisse der Kindeseltern die Kosten des Verfahrens – zumindest aber einen Teil davon, etwa die Kosten des Sachverständigengutachtens – dem Kindesvater aufzuerlegen.

Das OLG kommt zu dem Ergebnis, das einer der Fälle des § 81 II Nr. 1 - 5 FamFG nicht vorliegt. Dem billigen Ermessen nach § 81 I FamFG, wenn die Gerichtskosten (dazu zählen auch die Kosten des Sachverständigengutachtens) geteilt und außergerichtliche Kosten nicht erstattet werden ...

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