Eine Sekunde zu spät – Berufung unzulässig und erfolglos

Um vor Gericht Recht zu bekommen, kann jede Sekunde zählen. Denn geht die schriftliche Begründung eines Anwalts für eine Berufungsklage per Fax auch nur mit einer Sekunde Verspätung um 0.00 Uhr beim zuständigen Gericht ein, ist die Berufung unzulässig, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem am Mittwoch, 15.05.2013, bekanntgegebenen Beschluss (AZ: 12 U 1437/12).

Konkret ging es um einen Schadenersatzstreit in Höhe von knapp 70.000 € wegen eines Hauskaufs. Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen. Der Anwalt des Klägers hatte gegen das Urteil fristgemäß innerhalb eines Monats Berufung eingelegt. Es fehlte lediglich die schriftliche Begründung der Berufung. Das OLG hatte dem Anwalt hierfür eine verlängerte Frist bis zum 25.02.2013 eingeräumt ...

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