Private KFZ-Nutzung: 1%-Regelung auf Grundlage des Bruttolistenneupreises verfassungsrechtlich unbedenklich

Seit jeher ist die Versteuerung der Privatnutzung von Firmen PKWs ein Reizthema zwischen den Finanzämtern und den Steuerpflichtigen. Diese empfinden den Ansatz von 1% des Bruttolistenpreises bei der Erstzulassung für deutlich zu hoch.

Leider entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einer aktuellen Entscheidung erneut zu Gunsten der Finanzverwaltung. Nach Auffassung des BFH begegnet die 1 %-Regelung insbesondere im Hinblick auf die dem Steuerpflichtigen zur Wahl gestellte Möglichkeit, den vom Arbeitgeber zugewandten Nutzungsvorteil auch nach der so genannten Fahrtenbuchmethode zu ermitteln und zu bewerten, keinen verfassungsrechtlichen Bedenken.

Nach ständiger Rechtsprechung des BFH führt die Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers und damit zu Lohnzufluss. Steht der Vorteil dem Grunde nach fest, ist dieser entweder mit der 1 %-Regelung oder mit der Fahrtenbuchmethode zu bewerten. Wird ein Fahrtenbuch nicht geführt, ist der Vorteil mit der 1 %-Regelung zu bewerten.

Nach der 1 %-Regelung ist dieser Nutzungsvorteil für jeden Kalendermonat mit 1 % des inländischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen einschließlich der Umsatzsteuer anzusetzen ...

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