Mehr Datenschutz durch Snapchat?

Nachrichten per SMS verschicken ist fast schon so altmodisch wie der Versand per Brieftaube. Sogar WhatsApp ist schon wieder veraltet. Die Kids in Kalifornien „snapchatten“ heute. Das Besondere: Alle versendeten Texte und Bilder sind für den Empfänger nur vorrübergehend sichtbar und werden anschließend gelöscht.

„Es liegt ein Wert im Vergänglichen“

So beschreibt die Snapchat, Inc. die Philosophie hinter der App für Smartphones. Nachdem der Empfänger einer Text-, Bild- oder Videodatei sich die Nachricht angesehen hat, verschwindet sie innerhalb von 10 Sekunden. Der Server, über den alle „Snapchats“ geleitet werden, versendet einen Befehl, durch den sich die Nachricht selbst zerstört. Laut den Datenschutzhinweisen auf der Snapchat-Homepage wird die Nachricht auch auf dem Server gelöscht.

Damit hebt sich „Snapchat“ von allen übrigen Messaging-Services deutlich ab, denn was und wie viel gespeichert wird, steht mehr oder weniger im freien Ermessen der herkömmlichen Anbieter.

Die App gibt es seit eineinhalb Jahren. Bereits im ersten Jahr wurden eine Milliarde „Snapchts“ verschickt. Mittlerweile werden nach eigenen Angaben 150 Millionen Fotos täglich hochgeladen und verschickt.

Wie sicher ist „Snapchat“?

Vor kurzem ist „Snapchat“ ins Gerede gekommen, weil es einem US-amerikanischen Sicherheitsunternehmen gelungen ist, die gelöschten Daten auf einem Android-Gerät wiederherzustellen ...

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