Erwerb von “gebrauchten” Lebensversicherungen lediglich private Vermögensverwaltung

Eine Anlagegesellschaft betreibt kein Gewerbe, wenn sie “gebrauchte” Lebensversicherungen auf dem US-amerikanischen Zweitmarkt erwirbt, um bei Fälligkeit die Versicherungssummen zu kassieren, selbst wenn es dabei um ein hohes Anlagevolumen geht und ein Vermittler beim Versicherungserwerb zwischengeschaltet ist. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

Finanzamt nimmt Gewerbebetrieb an

Konkret ging es im zugrundeliegenden Fall um eine deutsche Personengesellschaft, welche “gebrauchte” Lebensversicherungen auf dem amerikanischen Zweitmarkt kaufte, die ihr durch eine US-amerikanische Gesellschaft vermittelt wurden. Auf diesem Zweitmarkt werden Lebensversicherungen durch Versicherungsnehmer zum Erwerb angeboten, falls diese die Versicherungen nicht fortführen bzw. nicht kündigen möchten. Für die gekauften Lebensversicherungen zahlte die Klägerin die Versicherungsprämien für die restliche Vertragslaufzeit ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK