Debcon und die Hoffnung

Die poetisch (siehe hier) veranlagten Mitarbeiter der Debcon GmbH aus Witten liefern ein weiteres Highlight der Rubrik Bettelbrief Mahnung. Unter der Überschrift “Hoffnung ist schlechter Ersatz für falsches Handeln” beginnt etwas, was man offenbar als Androhung einer baldigen Klage auffassen kann.

Jedenfalls müssen man nun in Erwägung ziehen, den Kollegen Sebastian Wulf aus Werl mit der Einleitung eines Mahnverfahrens zu beauftragen. Man bedauere diesen drastischen Schritt, der nur weitere Kosten produzieren würde.

Das Bedauern nehme ich denen sogar ab. Denn die Kosten des Mahnverfahrens, wie auch viele weitere Kosten, würden dem Kläger voraussichtlich, selbst im Falle der Obsiegens in der Hauptsache, auferlegt werden.

Ursprünglich erfolgte die Geltendmachung der Ansprüche durch die Kanzlei Baek-Law. Der damals geltend gemachte Zahlungsanspruch umfasste bereits die Kosten anwaltlicher Inanspruchnahme. Anschließend erfolgte die Übergabe der Forderung an Debcon (was wie hier erheblich bezweifelt hatten), die wiederum nunmehr die Angelegenheit an die nächste Anwaltskanzlei abgeben will.

In einem eventuell sich anschließenden Hauptsacheverfahren würden dem Kläger (hier entweder Debcon oder der ursprüngliche Rechteinhaber) jedoch nur die Kosten der Rechtsverfolgung zugesprochen werden, die notwendig waren.

Ginge man davon aus, dass Debcon evtl. doch nur eine Forderung des ursprünglichen Rechteinhabers geltend macht, fielen die ersten und einzig notwendigen Anwaltskosten bei Baek-Law an ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK