Verurteilungen der Unterstützer im Fall Dr. P. sind rechtmäßig

Wegen Betruges und Bankrott wurde der Angeklagte Dr. P. bereits verurteilt. In diesem Zusammenhang muss jetzt auch seine aktuelle Ehefrau, die Angeklagte S., für zwei Jahre und neun Monate hinter Gitter, da sie sich der Beihilfe zum Bankrott in insgesamt vier Fällen schuldig gemacht hatte. Auch der Angeklagte H. hat zum Bankrott Beihilfe geleistet, weshalb er zu einer dreieinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Weiterhin wurden Bewährungsstrafen gegen den Angeklagten Kl., den Angeklagten B. und die Exfrau des Angeklagten Dr. P., die Angeklagte K., ebenfalls wegen Beihilfe zum Bankrott verhängt. Darüber hinaus muss der Angeklagte Z., ein iranischer Kaufmann, wegen Nötigung neun Monate hinter Gitter.

Verurteilung wegen Steuerhinterziehung und Vorteilsannahme

Im Jahr 2005 wurde der Angeklagte Dr. P. wegen Steuerhinterziehung und Vorteilsannahme verurteilt, woraufhin diverse Gläubiger, unter anderem das Bundesverteidigungsministerium, die Finanzbehörden und die Staatsanwaltschaft Augsburg, hohe Forderungen dem Angeklagten gegenüber geltend machten. Der Angeklagte befürchtete, dass seine Gläubiger mit diesen Forderungen Erfolg haben könnten und beschloss, sein Vermögen im Falle eines Insolvenzverfahrens oder einer Zwangsvollstreckung zu schützen. Hierbei wurde er von einigen Personen unterstützt.

Die Angeklagte K., Exehefrau des Dr. P., gründete im März 1996 nach Anweisung ihres damaligen Mannes eine Briefkastenfirma panamesischen Rechts in Luxemburg, wodurch die Vermögensgegenstände des Dr. P. verschleiert werden sollten. Bis 1998 zahlte Dr. P. auf dieses Konto 3,9 Millionen DM ein. Im Jahr 2006 wurde die Ehe der beiden geschieden, woraufhin der Rechtsanwalt des Dr. P., der Angeklagte B., die Angeklagte K. dazu aufforderte, eine Million € auf ein Anderkonto von ihm zu überweisen, damit er das Geld danach auf das Geschäftskonto einer GmbH weiterleiten konnte, die in Herzogenaurach ansässig war ...

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