Ist das nun "Täuschen und Tarnen reloaded" oder einfach nur viel Lärm um nichts?

Da gibt es so eine Gewerbeauskunftszentralepunktde-e, die kontaktfreudig wie sie nun einmal ist, zahlreiche Briefe und Telefaxe an Unternehmer, Freiberufler und Gewerbetreibende verschickt hat, die sagen wir mal so, ihre Tücken im Detail hatten. Für einige Mandanten haben wir nun Klage beim Amtsgericht Düsseldorf eingereicht. In einer Sache hat das Gericht ausdrücklich der Beklagten ein Anerkenntnis empfohlen. Stattdessen ging zunächst die Anzeige der Verteidigungsbereitschaft ein und fristgerecht zwei Wochen später ein beeindruckender Schriftsatz mit einem Umfang von 27 Seiten, sowie Anlagen, die diesen Umfang noch übertrafen. Bei soviel Papierverbrauch darf man sich wundern, dass in der Königsallee immer noch so viele Bäume stehen, denn Schriftsaätze sind grundsätzlich bei Gericht dreifach und Anlagen wenigstens zweifach einzureichen. Jedenfalls nach deprimierenden 25 Seiten, auf denen dezidiert dargestellt wurde, weshalb die Klage überhaupt keinen Erfolg haben kann, folgt auf Seite 26 in der Mitte eine Wendung, mit der der konzentrierte Leser nicht rechnen musste. Dort steht nämlich ein Anerkenntnis. Und zwar sowohl in der Hauptsache, als auch in der Kostenfolge ...Zum vollständigen Artikel


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