Fragen Sie Experten – und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung

Das deutsche Gesundheitswesen kränkelt. Andere sehen es kurz vor dem Schlaganfall. Oder Herzinfarkt. Wenn nicht gar ohne erkennbare oder messbare Zeichen von Hirnaktivität zur Regelung des übrigen Kreislaufsystems und Motors jenes Herz-Kreislaufsystems Gesundheitswesen.

Wiederbelebungsmassnahmen werden da – wie man neuerdings oft hört – in der Steigerung der Zahl operativer Eingriff gesucht, die nicht nötig seien. Den Patienten belasten und unter Umständen mit Folgen einhergehen (fehlende Besserung oder gar Verschlechterung seiner Gesundheit oder Krankheit, oder gar mit Krankenhausinfektionen, Behandlungsfehler), die für den Patienten weit entfernt sind von nihil nocere und zudem Krankenkassenkosten auslösen, die nicht medizinisch notwendig veranlasst sind und das Budget belasten. Die Zahl der TV-Sendungen dazu scheinen sich zu häufen, die das Thema behandeln, wie Patienten und das Gesundheitswesen be- oder misshandelt werden. Und in denen “Experten” (unter anderem neben Patienten) zu Wort kommen. Mit mehr oder weniger geeigneten Heilsversprechen. Also: Solchen für das Gesundheitswesen. Gelegentlich fragt man sich in der Sendung dann: Was macht X oder Y eigentlich zum “Experten” ? Die Frage stellt sich bei manchen auch aufgrund ihrer Statements, aber mal ganz unabhängig davon, sollte man sich manchmal schon fragen: Was macht X, Y oder Z zu einem Experten für dieses oder jenes Thema? Regelmässige Hereinblinzler wissen, dass ich diese Frage hie und da zB bei den Sachverständigen (Einzelsachverständigen wie auch als Sachverständige gehörten Verbänden und Organisationen und anderen juristischen Personen) stelle, welche zu Gesetzesvorhaben oder -Änderungen eingeladen werden. Und die je nach politischem Thema und Gesetzesmaterie massgeblichen Einfluss auf den Inhalt, oft auch auf den Wortlaut von Gesetzen sogar nehmen ...

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