Drosselkom im Visier

Die Telekom ernet für ihre Pläne, ab 2016 (für Verträge, die ab dem 02. Mai geschlossen wurden), sogut wie überall Kritik. Ob in der Tageszeitung, in Online-Blogs und Blawgs ... niemand scheint Verständnis für das Leid des ehemaligen Staatskonzerns zu empfinden. Dabei hilft nicht unbedingt, dass die Begründung für die Drosselpläne (der Netzausbau), von namhaften Routerherstellern als „hanebüchen“ abgewiesen wird. Vollkommen logisch ist gleichwohl, dass die Telekom den eigentlichen Grund für die Drosselpläne, namentlich die bessere Platzierung am Markt durch die extensive Bevorzugung von eigenen und Partnerdiensten, nicht laut aussprechen möchte. Muss sie ja auch gar nicht, denn das ist jedem Leser mit einem Fünkchen rechtlichem und technischen Verstand sofort klar. Was ich dazu aber eigentlich sagen wollte: Ich halte die Entscheidung der Telekom für vertretbar. Der Provider ist eben ein Unternehmen - und dazu gehört das unternehmerische Handeln. Und für das Unternehmen mit der Sorgfalt des ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters (s. § 93 AktG) Entscheidungen zu treffen, die aller Voraussicht nach den Gewinn steigern - das ist die ureigene Aufgabe des Vorstandes (bei einer AG) ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK