Beliebte Ausreden für einen positiven Drogenbefund – Teil 1: Kokainbefund durch den Konsum von Red Bull Cola

Beim VG Bremen war ein interessantes Verfahren wegen Entzugs der Fahrerlaubnis anhängig (Beschl. v. 06.03.2013, 5 V 98/13 = BeckRS 2013, 48138). Die Verwaltungsbehörde hatte dem Kläger die Fahrerlaubnis entzogen, da in dessen Blutprobe 21 ng/mL des Kokainabbauproduktes Benzoylecgonin festgestellt worden war. Die Verwaltungsbehörde stützte sich auf Ziffer 9.1 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), wonach ein Fahrerlaubnisinhaber bereits beim einmaligen Konsum sog. harter Drogen (hierzu zählt auch Kokain) im Regelfall ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist.

Der Kläger wendete ein, die Blutentnahme habe erhebliche Mängel aufgewiesen und er trinke regelmäßig Red Bull Cola, worin bereits Spuren von Benzoylecgonin nachgewiesen worden seien ...

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