NSU: Nach dem Antrag ist vor dem Antrag

Der 6. Strafsenat am Oberlandesgericht München war heute entscheidungsfreudig: Nach dem Beschluss über den Antrag der Wohlleben-Verteidiger hat der Senat nun in etwas anderer Besetzung auch den Antrag der Zschäpe-Verteidiger zurückgewiesen: Er sei zulässig, aber unbegründet entschieden die Richterin Dr. Fischer als Vorsitzende sowie die Richter Odersky und Kuchenbauer. Eine etwas andere Besetzung also, weil der OLG-Richter Konstantin Kuchenbauer für die Wohlleben-Anwälte selbst als befangen galt.

Die Begründung des zweiten Antrags ist recht kurz: Die Durchsuchung der Verteidiger sei sachlich gerechtfertig und diskriminiere die Verteidiger nicht, heisst es. Denn die Anwälte hätten ein besonderes Näheverhältnis zu Beate Zschäpe – wobei die Richter betonen, dass sie dieses Näheverhältnis allein aus der Verteidigerposition herleiten ...

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