GPS-Überwachung von Fahrzeugen: Telematik-Lösungen im Flottenmanagement häufig verzichtbar

Schon mehrfach haben wir uns im Rahmen dieses Blogs mit dem Thema der Beschäftigtenüberwachung durch den Einsatz von GPS-Systemen befasst. Von den datenschutzrechtlichen Risiken, die der Einsatz einer solchen Technik als Bestandteil einer modernen Telematik-Lösung mit sich bringt, sind nach wie vor hauptsächlich Mitarbeiter der hart umkämpften Logistikbranche betroffen.

Überwachung des Fahrverhaltens der Mitarbeiter

Der Reiz von Telematik-Lösungen in diesem Bereich ist nicht von der Hand zu weisen. Mittlerweile ermöglichen sie schließlich nicht mehr nur die lückenlose Erfassung von Standort und Route. Es ist vielmehr möglich, technische Angaben, z.B. zum Betriebszustand des Motors, zu Drehzahlbereichen und dem Bremsverhalten zu erheben und zu verarbeiten. Dadurch, dass diese Daten zentral koordiniert und ausgewertet werden können, wird es möglich, ein engmaschiges Bild über das Fahrverhalten des Mitarbeiters zu zeichnen.

Datenverwendung nicht per se unzulässig

Die Erhebung und Nutzung solcher Daten durch Logistikunternehmen ist nicht per se unzulässig. Arbeitgeber haben durchaus ein berechtigtes Interesse daran, den Einsatz ihrer Fahrzeugflotte wirtschaftlich zu optimieren, Informationen zum Zwecke der Unfallverhütung zu gewinnen und die Fahrzeuge vor Diebstahl zu schützen. Wie so oft sind aber auch hier der Umfang der Datenerhebung (Grundsätze Datenvermeidung und Datensparsamkeit) und der Zweck der Nutzung der erhobenen Daten (Zweckbindungsgrundsatz) maßgebliche Parameter zur Beurteilung der Zulässigkeit des Einsatzes solcher Systeme ...

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