Französisches Steuerrecht: Erhebliche Steigerung der Betriebsprüfungen im Jahr 2012

Die französische Finanzverwaltung verstärkt seit 2012 die Betriebsprüfungen der französischen Unternehmen. Dieser Trend wird sich im Jahr 2013 sicherlich noch verschärfen.

Die Steuerbehörde verfügt bei einer Betriebsprüfung über verschiedene Einwirkungsmittel.

Die Finanzkontrolle kann einerseits innerhalb des Unternehmens erfolgen. Das Unternehmen wird über diese „Außenprüfung“ im Voraus informiert. Die Prüfung wird dann durch einen für die Steuererhebung zuständigen Finanzbeamten durchgeführt.

Die französische Steuerbehörde kann ebenfalls eine Prüfung der Unterlagen aus der Akte durchführen. Diese Unterlagen bestehen aus den verschiedenen Erklärungen sowie Belegen des Steuerpflichtigen.

Der französische Nationalrat zur Bekämpfung des Betruges (Conseil National de Lutte contre la Fraude – in Abkürzung: CNLF) hat am 11. Februar dieses Jahres seine Ergebnisse über die Steuerprüfungen für das Jahr 2012 veröffentlicht. Die Statistiken zeigen eine erhebliche Steigerung der Anzahl der Betriebsprüfungen in Frankreich im Jahr 2012.

Der Bericht zeigt insbesondere, dass 12,3 Milliarden Euro insgesamt anlässlich der Außenprüfungen in Frankreich eingenommen wurden. Diese Einnahme ist gegenüber dem Vorjahr (2011) um 14% gestiegen. Es handelt sich hierbei um die berichtigten Steuern sowie die Verzugszinsen und Säumniszuschläge.

Die Prüfungen über die Einsichtnahme in die Akte des Steuerpflichtigen sind in Frankreich um 16% gegenüber dem Vorjahr gestiegen und entsprechen einer Einnahme in Höhe von 493 Millionen Euro ...

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