Abgeltung von Ansprüchen : Vergleich [s] weise inklusive Urlaubsabgeltung ?

Beim BAG streiten Parteien über Urlaubsabgeltungsansprüche, nachdem in einem früher geschlossenen Kündigungsrechtsstreit unter anderem per Vergleichvereinbarung “wechselseitig alle finanziellen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, gleich ob bekannt oder unbekannt, gleich aus welchem Rechtsgrund erledigt” sein sollten. Das Verfahren ist nun beim BAG zur mündlichen Verhandlung im Revisionsverfahren anberaumt.

In einem Kündigungsrechtsstreit schlossen die Parteien vor dem Sächsischen Landesarbeitsgericht im Juni 2010 einen Vergleich. Danach sollte

das Arbeitsverhältnis mit dem 30. Juni 2009 enden die Beklagte an den Kläger für den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung iHv. 11.500,00 Euro brutto zahlen und mit Erfüllung des Vergleichs wechselseitig alle finanziellen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, gleich ob bekannt oder unbekannt, gleich aus welchem Rechtsgrund, erledigt sein.

Im Juli 2010 forderte der Kläger die Beklagte zur Abgeltung von 114 Urlaubstagen auf, was ca. 10.600,00 Euro entspricht: Er war von Januar 2006 bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses durchgehend arbeitsunfähig erkrankt gewesen ...

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