Haftung des Arbeitnehmers nach einem Unfall im Straßenverkehr

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 15.11.2012 (Az.: 8 AZR 705/11) über die Frage der Arbeitnehmerhaftung nach einem Unfall im Straßenverkehr zu entscheiden gehabt. Im Fall verlangte das klägerische Speditionsunternehmen von seinem Lkw-Fahrer Schadensersatz wegen der Beschädigung eines Firmenfahrzeugs bei einem Unfall mit Alkohol. Der Beklagte kam mit dem Lkw der Klägerin samt Anhänger von der Autobahn ab und fuhr in den rechts vom Standstreifen gelegenen Graben. Es wurde eine Blutalkoholkonzentration von 0,94 Promille festgestellt. Der Beklagte wurde durch mittlerweile rechtskräftigen Strafbefehl wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr zu 35 Tagessätzen je 30,00 Euro verurteilt. Die Spedition hatte für den Lkw nebst Anhänger keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen und verlangte über 17.000,00 Euro u.a. für Bergung und Reparatur vom LKW-Fahrer. Dieser war für einen Bruttomonatslohn von 2.726,50 Euro beschäftigt ...

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