Vertrauliche Geburt

Die “vertrauliche Geburt” ist das Thema einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am Montag, 13. Mai 2013 unter Vorsitz von Sibylle Laurischk (FDP) .

In der Anhörung werden die Gesetzentwürfe von CDU/CSU und FDP (17/12814) sowie der Bundesregierung (17/13062) zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt sowie eine Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zum “Problem der anonymen Kindesabgabe” (17/190) behandelt.

Die Koalitionsfraktionen und die Bundesregierung wollen es Frauen ermöglichen, ihre Kinder in Notlagen vertraulich zur Welt zu bringen. Dafür sollen

umfassende und ergebnisoffene Beratungen für schwangere Frauen in Notlagen erweitert werden, um ihnen die Chancen für ein Leben mit ihrem Kind zu ermöglichen. Erst nach diesen Beratungen soll den Frauen die vertrauliche Geburt angeboten werden.

Damit soll die Zahl der nach der Geburt ausgesetzten oder getöteten Kinder verringert werden:

In Deutschland werden jährlich etwa 20 bis 35 Kinder direkt nach der Geburt ausgesetzt oder getötet. Die vertrauliche Geburt soll auch eine Alternative zu den sogenannten Babyklappen sein. Schwangere Frauen sollen danach ihr Kinder unter Angabe eines Pseudonyms entbinden können. Zwar werden ihre realen Personaldaten vertraulich aufgenommen, aber bis zum 16. Lebensjahr versiegelt aufbewahrt. Das Kind soll in aller Regel zur Adoption freigegeben werden. Mit 16 Jahren soll das Kind dann erfahren dürfen, wer seine leibliche Mutter ist, sofern diese dagegen nicht Widerspruch einlegt ...Zum vollständigen Artikel

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