Beate hat die Haare schön.

Am königlich bayerischen Amtsgericht Oberlandesgericht hat gestern der NSU-Prozess begonnen. Das Gericht hat mit seinem Starrsinn gepaart mit Unfähigkeit im Vorfeld (Stichwort Platzlotterie) schon dafür gesorgt, dass die notwendige Autorität, in der staatliches Strafen stattfindet, den Bach hinunter gegangen ist. Das Gericht hat sich selbst zur Witzfigur gemacht. Das ist schlimm, denn immer noch handelt es sich um einen Strafprozess und nicht um ein Justiz-Happening. Und der gestrige Tag im Presseecho lässt befürchten, dass der Anlass, weshalb man in München nun die nächste Zeit zusammenkommt, weiterhin aus dem Blickwinkel gerät: Nämlich der politisch motivierte Mord an zehn Mitbürgern. Mir fehlt das Lebensalter, um das Münchner NSU-Verfahren mit den RAF-Prozessen in Stammheim in den 1970ern vergleichen zu können ...

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