Urteil zur künstlichen Befruchtung: Auskunftspflicht des Arztes bei heterologer Insemination

In der Medizin gibt es Fortschritte – zum Beispiel, wenn es um Fortpflanzung geht. Paare, die sich Kinder wünschen, können auf die künstliche Befruchtung zurückgreifen, ist ihnen der natürliche Weg versperrt. Kann der behandelnde Arzt dem Kind Auskunft über seine genetische Abstammung geben? Das OLG Hamm hatte in einem Fall zu entscheiden, in dem es um ein durch heterologe Insemination gezeugtes Kind ging, nachdem das Landgericht Essen sich bereits dagegen ausgesprochen hatte.

Auskunftsbegehren über Samenspender gerechtfertigt?

Die Klägerin wurde 1991 geboren. Ein Arzt hatte die Kindszeugung möglich gemacht, da er 1990 eine heterologe Insemination durchführte. Schließlich verlangte sie vom behandelnden Arzt eine Auskunft darüber, wer der Samenspender war. Sie wollte wissen, von welchem Mann sie persönlich abstammt. Der Arzt wollte ihr diese Auskunft aber nicht geben. Er erklärte, dass er dem Samenspender damals versichert habe, dass er anonym bleibt ...

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