Jojo mit der DAK bei “Methode Kozijavkin”

Beim BSG wird diese Woche darüber verhandelt:

Der 1978 geborene, bei der beklagten Krankenkasse versicherte Kläger leidet seit Geburt an zerebralparetischer spastischer Tetraplegie und massiver statomotorischer Retardierung.

Er ließ sich seit 1993 regelmäßig in der Ukraine (Prof. Dr. Kozijavkin) behandeln. Dessen Therapie (im Folgenden “Methode Kozijavkin”) umfasst ua Akupressur, Akupunktur, Wärmebehandlung mit Bienenwachs, Reflextherapie, Manualtherapie und Krankengymnastik. Sie soll innerhalb einer zweiwöchigen Behandlung die Bewegungsmöglichkeiten zerebral-paretisch Erkrankter verbessern.

Nach einer drei- bis zwölfmonatigen Stabilisierungsphase folgt wiederum eine zweiwöchige intensive Behandlung.

Die Beklagte lehnte es ab, Kosten der fünf Behandlungsphasen von September 2000 bis April 2003 zu übernehmen, für die der Kläger insgesamt 20 348,58 Euro zahlte.

Das SG hat die Beklagte zur Neubescheidung verurteilt ...

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