Es grünt so grün be-grünt: Städte zum Aufessen

Zürich macht das. Und begrünt – kommunal beschlossen und laut Bepflanzungsliste 2014 - mit Lauch, Fenchel, Krautstiel, Randen, Grünkohl durch die Stadtgärtnerei Zürich.

Das Konzept sehe Nutzpflanzen in Rabatten bei Tram-Endstationen und auf Verkehrsinseln vor, wird Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich in der NZZ zitiert. Ab Frühling 2014 soll Zürich «essbar» werden. Spätestens. Mit Gemüse statt mit Blumen auf öffentlichen Grünflächen sollen nicht nur 10 000 Franken eingespart, sondern es soll auch ein Nährwert ……….., pardon: Mehrwert für die Anwohner geschaffen werden: Sie dürfen die Ernte nicht nur essen, sondern neben dem öffentlichen Garten auch den Gemeinsinn pflegen.

Hübsche Theorie. Aber entre nous: Würden SIE am Rande vielbefahrener Strassen oder im Stadtverkehr Lauch und andere Zutaten ernten und diese essen wollen? Am Ende einer stillgelegten Trambahntrasse ohne Strassenverkehr …………da könnte manches angelegt und angebaut und geerntet werden, ja, vielleicht. Aber selbst da,…… ?

Wie wäre das denn wohl in München, beispielsweise….. es gäbe da ja ein paar hübsche grüne Rasenplatzerl, rund um das Prinz-Carl-Palais etwa. Fragen Sie doch mal den derzeitigen OB und Kandidaten für die Hausherren-Position des besagten Palais, ob er sich dort vielleicht ein Garterl mit Lauch…. Tomaten…?

Nun……. München hat ja noch ein paar Alternativen, nicht nur in den Gärten der Schlössser meiner Isarmetropole, Nymphenburg und Botanischer eingeschlossen, sondern spätestens mit dem Leinenzwang im Englischen nun auch dort im Garten, der den Münchnern eh von ihrem Kurfürsten geschenkt worden war und den sie schier zum Fressen gern haben. Also den Garten, den Englischen. Mit dem Carl Theodor selbst hatten sie anfangs so ihre Hürden.Aber das ist eine Geschichte für sich. Aus der Geschichte.

Den Englischen Garten jedenfalls lieben sie. Die Münchner ...

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