Rezension Zivilrecht: Reform der Zwangsvollstreckung

Besken, Die Reform der Zwangsvollstreckung, 1. Auflage, Haufe 2013 Von RA, FA für Sozialrecht und FA für Bau- und Architektenrecht Thomas Stumpf, Lehrbeauftragter FH Öffentliche Verwaltung Mayen (Rheinland-Pfalz), Pirmasens In der Reihe Haufe aktuell erscheint pünktlich zur Gesetzesnovellierung zum 1.1.2013 das vorliegende Buch zur „Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung“. Mit dieser Reform geht der Gesetzgeber mehrere Probleme und Neuerungen zugleich an, die alle dem Zweck dienen, die Vollstreckung zu vereinfachen, beschleunigen und damit effizienter zu gestalten. So soll die Informationsbeschaffung (die Vermögensauskunft) deutlich schneller, nämlich gleich zu Beginn der Vollstreckung erfolgen und der Gläubiger mehr Informationen über den Schuldner einholen können, insbesondere auch Fremdauskünfte bei Dritten. Die Vermögensauskunft (bisher: eidesstattliche Versicherung) soll modernisiert werden, einheitliche Vollstreckungsgerichte in den einzelnen Ländern wurden installiert und es gelten bundeseinheitliche Formblätter. Schließlich wird nunmehr das Schuldnerverzeichnis für registrierte Nutzer via Internet abrufbar sein. Rechtsanwältin Melanie Besken stellt die Neuerungen in Übersicht und Detail vor und verschafft erst einmal Orientierung im Anwaltsalltag. Denn das Werk ist als Anwaltsleitfaden konzipiert und funktioniert auch so. Die Ausführungen sind kurz und knackig, genau in der Länge, die die tägliche Arbeitsbelastung in einer Kanzlei so zulässt ...Zum vollständigen Artikel

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