Pro und Contra: Google holt die Lupe raus – Die neue Google-Bildersuche

Google stellte Anfang dieses Jahres seine neue Bildersuche vor. Sofort entstand eine hitzige Debatte rund um das Urheberrecht. Sie wird mit Parolen wie „Google tritt Kreative mit Füßen“ und „Wir sind keine rechtsfreien Sklaven eines Konzerns“ seitens der Kreativbranche und Webseitenbetreiber geführt. Am 24. April 2013 verklagte Freelens, der Berufsverband der Fotojournalisten, Google beim Landgericht Hamburg wegen der schon freigeschalteten Version der neuen Bildersuche für iPhone-Nutzer.

Worum es geht: Bisher zeigt Google die Bilder in seiner Bildersuche als kleine Vorschaubilder (sogenannte „Thumbnails“) an. Mit einem Klick auf ein Vorschaubild öffnet sich die Webseite des Inhalteanbieters in einem Rahmen auf der Google-Seite. Eine von Google gestaltete Seitenleiste beinhaltet genauere Informationen zu dem gesuchten Bild. In der neuen Bildersuche wird das gesuchte Bild mit einem Klick und mit hoher Auflösung auf der Ergebnisseite von Google angezeigt. Die Webseite des Content-Providers wird nicht mehr geöffnet.

Die neue Bildersuche ist in Deutschland bisher lediglich für iPhone-Nutzer freigeschaltet. Kritiker werfen dem Konzern vor, mit dem neuen Dienst bestehende Urheberrechte an den dargestellten Bildern zu verletzen. Der Bundesgerichtshof hat in seinen Entscheidungen „Vorschaubilder I“ und „Vorschaubilder II“ die bisherige Anzeige von urheberrechtlich geschützten Bildern als Thumbnails in der Google Bildersuche für urheberrechtlich zulässig erklärt. Begründet wurde dies mit einer „schlichten Einwilligung“ der Rechtsinhaber in die Nutzungshandlungen von Google. Bleibt die Frage: Ist auch die neue Bildersuche mit deutschem Recht vereinbar? (T. Ho.)

Pro

Worum geht es mir als Nutzer, wenn ich eine Bildersuche benutze? Ich möchte damit Bilder finden. Logisch. Es geht mir nicht um textliche Inhalte. Dafür gibt es die „normale“ Suche ...

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